„Geraubte Heiligkeit“ in Niederösterreich


Mit ihren prächtigen Wandornamenten war die St. Pöltner Synagoge zur Zeit ihrer Einweihung einer der bedeutendsten jüdischen Sakralbauten der österreich-ungarischen Monarchie. Nach der Vertreibung ihrer Gemeinde durch die Nationalsozialisten dient das ehemalige Gotteshaus heute als moderner Kultur- und Gedenkort. Unter dem Titel „Geraubte Heiligkeit“ zeigt die Ehemalige Synagoge in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Wien bis Mitte November, was von den etwa 25 zerstörten Bethäusern in Niederösterreich übriggeblieben ist.

Sendung vom 11.09.2026