Der Tierschutzverein St. Pölten versorgt, behandelt und betreut jährlich rund 1.000 Tiere. Die meisten Schützlinge werden auf der Straße gefunden oder stammen aus behördlichen Abnahmen. Großes Problem ist das riesige Einzugsgebiet, das sich über das Mostviertel und den niederösterreichischen Zentralraum erstreckt und 700.000 Einwohner umfasst. Pro Jahr führt das Tierheim über 1.800 medizinische Eingriffe durch, die Mehrkosten in Höhe von 100.000 Euro verursachen. Rund die Hälfte der nötigen Mittel muss der Verein selbst aufbringen. Gefordert wird daher mehr finanzielle Unterstützung vom Land Niederösterreich oder zusätzliche Kapazitäten für schwer vermittelbare Tiere.
Sendung vom 09.10.2026