Steigende Wohnkosten erhöhen Druck auf Mieter


Die Wohnkosten sind in den vergangenen zehn Jahren um ein Drittel gestiegen. Die Preise für Mietwohnungen haben sich sogar um 40 Prozent erhöht. Günstiger Wohnraum ist kaum verfügbar und meist schnell vergriffen. Gleichzeitig erschweren hohe Finanzierungsbeiträge den Zugang zum geförderten Wohnbau. Für viele führt der Weg somit auf den privaten Wohnungsmarkt. Ein Viertel der Menschen, die in Miete leben, kann sich Strom oder Energie für das Heizen des Wohnraums nicht leisten. Besonders belastet sind Ein-Eltern-Haushalte, Pensionisten sowie Menschen mit Behinderung. Das Niederösterreichische Armutsnetzwerk appelliert dazu, bestehende Lücken im Unterstützungsnetz zu schließen. Gefordert werden unter anderem ein gesetzlich verankerter Heizkostenzuschuss, eine allgemeine Wohnbeihilfe sowie ein Sozialtarif für Wärme.

Sendung vom 25.09.2026