Teuerung reißt Löcher in Gemeindebudgets


Die Kostenexplosion bei Energie, Treibstoff und Baumaterialien sowie die steigenden Personalkosten stellen die Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen bei der Budgetplanung. So erwartet etwa St.Pölten für das Jahr 2023 ein Defizit von 9 Millionen Euro, Die Landeshauptstadt wird aber dennoch an allen geplanten Projekten festhalten und dafür insgesamt 60 Millionen investieren. Im Gegensatz dazu müssen aber viele kleinere Gemeinden bereits den Sparstift ansetzen und Bauvorhaben verschieben. Laut Berechnungen des Gemeindebundes würden die Kommunen in Niederösterreich nämlich im kommenden Jahr insgesamt 276 Millionen Euro zusätzlich benötigen. Leichte Entspannung erhofft man sich durch die Gemeinde-Milliarde des Bundes. Kritik kommt aber daran, dass dadurch nur neue Investitionen, nicht aber der laufende Betrieb gefördert werden.

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Sendung vom 29.11.2022, Red.: BASV