Anhaltende Teuerung verschärft Armut

Die Preise für das tägliche Leben sind auch in Niederösterreich im letzten Jahr deutlich gestiegen und die Inflation hat im September mit 3,3 Prozent den höchsten Wert seit zehn Jahren erreicht. Hauptverantwortlich dafür sind die steigenden Kosten für Treibstoffe und Energie, aber auch Gebäck, Obst und Gemüse werden immer teurer. Besonders stark von der Teuerung betroffen sind einkommensschwache Haushalte. Dieses Entwicklung zeigt sich auch in steigenden Kundenzahlen bei den Sozialmärkten und einem Anstieg der Erstberatungen beim Verein Wohnen. Seitens des Armutsnetzwekes sieht man daher die Politik gefordert, denn bereits jetzt sind fast 14 Prozent der Haushalte in Niederösterreich armutsgefährdet.

Kategorie: 
Sendung vom 26.10.2021, Red.: BALA