Steinbruchprojekt sorgt für Ärger in Paudorf

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In Meidling im Tale in der Gemeinde Paudorf sorgt der bestehende Granulit- Abbau seit Jahren für Aufregung. Neben der Belastung durch Staub und Lärm sorgen hunderte LKWs pro Tag für Proteste der Bevölkerung. In 10 Jahren soll der Steinbruch erschöpft sein, daher plant der Betreiber im nur 400 Meter entfernte Hörfarthgraben die Erschließung von neuen Abbaugebieten. Für die Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“ ein Horrorszenario.


Sendung vom 26.06.2010, Red.: BA

Kommentare

Wir werden den Dunkelsteinerwald retten!

Sehr geehrter Herr Kocher,

zwar wohne ich in Wien, wandere aber seit vielen Jahren regelmäßig durch den Dunkelsteinerwald. Deshalb finde ich es diskriminierend und undemokratisch, wenn Sie nur mit Leuten reden die „hier“ leben. Dass Sie auch nur mit Leuten reden wollen, die etwas von Ökologie verstehen, werte ich als ein Zeichen des Rückzugs vom Steinbruchprojekt Paudorf/Hörfarthgraben. Denn 50 ha Wald zu vernichten kann niemals ökologisch sein. Ich kenne einige Betroffene in Paudorf, doch niemanden, mit dem oder der Sie laufend Gespräche führen. Wenn – wie Sie behaupten - die Gesundheit im Stift Göttweig ein ganz großes Anliegen ist, kann das nur damit zusammenhängen, dass manchmal sogar Betroffene und Bürgerinitiativen in die Stiftskirche gehen. Nützen Sie diese Chance und reden Sie mit den Menschen, auch wenn diese nicht hier leben und nicht so gebildet sind wie Sie. Wir werden den Dunkelsteinerwald retten, auch gegen Ihre „richtigen Entscheidungen“!

Lukas Goldmann

Skandalsteinbruch Paudorf/Hörfarthgraben

Sehr geehrter Herr Mag. Maurus,

wir haben Ihre Statements in der P3TV Sendung vom 26. Juni 2010 mit Schrecken wahrgenommen.
War es eine unglückliche Selbstdarstellung oder denken (lügen) die Führungskräfte im Benediktinerstift Göttweig tatsächlich so zynisch, menschenverachtend und anmaßend.

Sie sagen in diesem Beitrag folgendes:

"Es gibt laufend Gespräche mit den Betroffenen.“
Frage1: Mit welchen Betroffenen (Name, Adresse) führen Sie laufend Gespräche über das Steinbruchprojekt?

„Ich halte aber wenig davon mit Leuten zu reden, die erstens nicht hier leben…“
Frage 2: Welche Leute (Name, Adresse) meinen Sie konkret?“

„…und die zum Teil auch wenig Ahnung haben von Ökologie!"
Frage3: Wer konkret (Name, Adresse) hat wenig Ahnung von Ökologie?
Frage 4: Welchen ökologischen Wert hat der geplante Steinbruch?

"Die Gesundheit der Bevölkerung ist im Stift Göttweig ein ganz großes Anliegen!"
Frage 5: Was bedeutet dieser Satz?
Frage 6: Wann wird Pater Maximilian Krenn sein Versprechen, Gespräche mit Bürgerinitiativen zu organisieren, einlösen?
Frage 7: Was führte zu Ihrer Entscheidung, genau dort, wo der Steinbruch geplant ist und genau zu jenem Zeitpunkt, an dem Sondierungsbohrungen bevorstehen, „normale forstwirschaftliche Nutzung“ (großflächige Rodungen) zu delegieren?

*
Somit haben wir folgende Forderungen:
1) Die sofortige Einstellung aller Rodungen und Probebohrungen im Hörfarthgraben
2 Den sofortigen Rückzug des Projekts "Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben"
3) Die sofortige Wiederaufforstung des Dunkelsteinerwalds!
4) Mithilfe bei der Umwidmung des Dunkelsteinerwalds in ein Naturschutzgebiet!
5) Offenlegung aller Pachtverträge mit der Firma ASAMER.

Wir hoffen auf rasche Beantwortung unserer Fragen und auf die sofortige Erfüllung unserer Forderungen.

Bis bald

Walter Kosar

Bürgerinitiative “Freunde des Dunkelsteinerwalds”
Neudeggergasse 14
1080 Wien
+ 43 (0) 1 4084662
+ 43 (0) 676 3018459
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org